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حنبنيهو تاني #
# we build it again

Der Hashtag "#We build it again" vermittelt eine positive Botschaft. In diesem Kontext deutet darauf hin, dass nach einem Krieg die Absicht besteht, gemeinsam das Land wieder aufzubauen und eine bessere Zukunft zu schaffen.

 

Das Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaft zu betonen, Solidarität zu fördern und Aufmerksamkeit für den Wiederaufbau nach Kriegen oder anderen Katastrophen zu gewinnen.

Wie ist die Lage im Sudan?

Im April 2023 eskalierte ein lang schwelender Konflikt innerhalb des Sicherheitsapparats. Die militärische Konfrontation führte zu Chaos in dem flächenmäßig drittgrößten Land Afrikas mit seinen rund 46 Millionen Einwohnern. Sudan ist reich an Rohstoffen wie Öl und Gold, aber die meisten Menschen dort leben in Armut.

Die beigefügte Karte zeigt den afrikanischen Staat Sudan mit seiner Hauptstadt Karthoum.

Beobachter befürchten, dass der derzeitige Konflikt im Sudan zu einem Bürgerkrieg eskalieren könnte. 

Die Eskalation stellt einen Rückschlag für die Demokratiebewegung in dem nordostafrikanischen Land dar. Im Jahr 2019 hatte eine von der Zivilgesellschaft getragene Bewegung den autoritären Langzeitherrscher Omar Al-Baschir gestürzt. Das Militär weigerte sich jedoch, seine Macht an eine zivile Regierung abzugeben und putschte im Jahr 2021.

Laut der UNO-Flüchtlingshilfe sind infolge des neuen Konflikts über eine Million Menschen in die Nachbarländer Tschad, Ägypten und den Südsudan geflohen. Fast fünf Millionen Menschen sind innerhalb des Landes vor der Gewalt auf der Flucht.

Mehr als 10.000 Menschen wurden bisher getötet. Es wird vermutet, dass die tatsächliche Zahl deutlich höher liegt. Viele Gegenden des Landes sind nur schwer zugänglich.

Wo genau im Sudan finden die Kämpfe statt?

 

Der Konflikt begann im April 2023 in der Hauptstadt Khartum und hat sich schnell auf weitere Gebiete ausgedehnt.

 

 

 

Die Konfrontation zwischen Armee und Rapid Support Forces (RSF) führte zum Zusammenbruch der Ordnung im Land.

Es fehlt an Lebensmitteln, Bargeld und lebenswichtigen Gütern. Banken, Botschaften, Lager und Kirchen wurden geplündert. Laut Angaben des UN-Welternährungsprogramms haben etwa 20 Millionen Menschen, fast die Hälfte der Bevölkerung, nicht genug zu essen.

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